Willkommen in Digitalien!

“Eine Revolution in der Orthopädie-Technik steht bevor”, prophezeiten die einen. “Gemach, gemach”, meinten die anderen. Die Vorboten tiefgreifender Veränderungen jedenfalls waren auf der OTWorld 2016 nicht zu übersehen:

3D-gedruckte Vorfußprothese - stamos + braun

Den Prototyp einer komplett in Silikon gedruckten Vorfußprothese stellte stamos + braun prothesenwerk aus Dresden im Kongress der OTWorld vor (Foto: stamos + braun).

Digitale Anwendungstechnologien und der 3D-Druck gehörten zu den vieldiskutierten Themen in diesem Jahr und es wurden etliche marktfähige Produkte sowie Prototypen gezeigt – von gedruckten Designprotektoren bis zu Einlagen sowie Orthesen, Badeprothesen und Prothesenstudien.

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Die Freunde-Company: Keine Titel, keine Hierarchien

Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender der Life Media Group AG (Foto: R. Merkel)

Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender der Life Media Group AG (Foto: R. Merkel)

Eine Firma ohne Hierarchien – geht das? Ja, sagt Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender des Leipziger Medien-Startups Life Media Group AG, das mit frankly einen Digitalverlag mit eBook-Portal betreibt und das Buchgeschäft revolutionieren will. Der Unternehmer Merkel – vorher unter anderem für 20th Century Fox in London und Moskau sowie Disney in München – erläutert, wie seine Firma tickt.

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QR-Codes auf Visitenkarten?

Tolles Feature, eher nervig oder so lala – warum der Einsatz von QR-Codes auf Visitenkarten durchdacht sein will und warum am besten ein Konzept dahintersteckt.

Die QR-Code-Quadrate mit dem charakteristischen Muster entdeckt man inzwischen überall: Auf Werbeplakaten führen sie zum Beispiel zu Gewinnspielen, auf Lebensmittelverpackungen zu Rezepten, auf Speisekarten zu den Inhaltsstoffen der aufgeführten Gerichte, im Geschäftsbericht zur digitalen Version, an Sehenswürdigkeiten zu Informationen für die Touristen, auf Prospekten zu Produktvideos. Sie werden bei Messen zur Ticketregistrierung eingesetzt, auf dem Auto des Handwerkers lässt sich mit deren Hilfe unkompliziert eine vorgefertigte SMS mit einer Anfrage senden – und an einer Wohnungstür verbergen sich dahinter WLAN-Zugangsdaten, die der Bewohner Besuchern zur Verfügung stellt. Einfach per Tablet oder Smartphone scannen – und schwupp, sind die codierten Informationen zugänglich. Weiterlesen

Sind QR-Codes auf Visitenkarten sinnvoll?

Axel Klarmann

Axel Klarmann (Foto: Klarmann)

QR-Codes auf Visitenkarten? Nicht unbedingt nötig, aber durchaus ein hilfreiches Gimmick. Sie sollten auf jeden Fall in eine QR-Strategie eingebettet werden – so Axel Klarmann, technischer Geschäftsführer der Internetagentur ZWONULL MEDIA und QR-Code-Experte, im Interview.

Wie oft begegnen Ihnen QR-Codes auf Visitenkarten?
Klarmann:
Selten, vielleicht auf zwei von 300 Karten. Meist auf Klappkarten.
Ist es denn sinnvoll, seine Visitenkarte mit einem QR-Code zu bereichern?Klarmann: Nun, wenn es ausschließlich darum geht, modern zu erscheinen – nein. Der Hype ist vorbei, der Lack ist ab und QR-Codes sind in der Realität, im Marketing-Alltag sowohl B2C als auch B2B angekommen. Wesentlich ist das Konzept, welches hinter dem Einsatz liegt, der Nutzwert, der generiert wird. Denn der QR-Code nimmt nicht unwesentlich Platz ein. Je mehr Informationen ich hineinpacke, desto größer muss er sein, spielt sich manchmal sehr in den Vordergrund und verdrängt imagetragende Elemente. Sinn ist, Lücken zwischen analoger und digitaler Welt zu schließen – welche das im konkreten Fall sind, sollte vorab überlegt werden. Weiterlesen

Das Gesetz des Fischers – zum Tod Artur Fischers

Geniale Ideen sind einfach und kommen aus der Seele: Das ist das Fischer-Gesetz. Anstand zählt, Betrüger werden nie wirklich Großes erreichen: So lautet Paragraph 2. Nur “aus Anstand” ersann Artur Fischer seine bekannteste Erfindung – den Fischerdübel S. Inzwischen eine Weltmarke und millionenfach kopiert. Doch begonnen hat alles Anfang der 1950-er Jahre mit Feueranzündern.
Am 27. Januar 2016 ist Artur Fischer im Alter von 96 Jahren verstorben. Das kurze Porträt über den “Herren der Patente” erschien 2006 im “ASTRA TECH DENTAL MAGAZIN” (Magazin der Astra Technik Dental, die seit 2013 gemeinsam mit DENTSPLY Friadent unter DENTSPLY Implants firmiert).
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